Vienna Biocenter

Im April besuchte der CdH den Campus Vienna Biocenter, einen der prominentesten führenden Life Science Hubs Österreichs.

Stefan Grünert, Business Manager bei Biolution (der auf Life Sciences spezialisierten PR-Agentur am Campus) gab den Handelsdelegierten einen Überblick über die "Bewohner" des Campus, über 15 unterschiedlichste Player aus dem Bereich der Life Sciences. Vor allem aber zeichnet sich der Campus durch seine high-tech Infrastruktur aus - die Basis um führend in der Forschung zu sein.
Derzeit arbeiten rund 1.400 WissenschafterInnen am Campus und rund 700 Studenten tummeln sich an den Forschungseinrichtungen. 10 Firmen, 4 Grundlagenforschungsinstitute sowie eine Fachhochschule haben sich hier inzwischen angesiedelt.

Mit der Gründung des Forschungsinstitutes für Molekulare Pathologie (Research Institute of Molecular Pathology IMP) in 1988 wurde der Grundstein für den heutigen Campus gelegt. Schnell entstanden weitere universitäre Forschungseinheiten dazu und in der Folge wurde die Österreichische Akademie der Wissenschaften mit zwei neuen Forschungsinstituten, IMBA und dem Gregor Mendel Institut GMI gleich neben dem IMP gegründet.

Neben den Forschungseinrichtungen und internationalen Firmen wie Baxter, haben sich eine Reihe Start-ups am Campus angesiedelt wie Affiris, das zusammen mit Partnern wie GlaxoSmithKline (GSK) Vaccine gegen Alzheimer und Parkinson entwickelt, oder Apeiron, das sich unter anderem dem Kampf gegen Krebs widmet, oder Eucodis Bioscience, das Enzyme für die Pharmazeutische und andere Industrien entwickelt. Eine der prominentesten Firmen ist Intercell, das Impfungen gegen Infektionskrankheiten entwickelt. Ihr erstes Produkt im Markt ist eine Impfung zur Vorbeugung von Japanischer Enzephalitis.

Um Spitzenforschung leisten zu können, ist vor allem aber die nötige Ausrüstung dafür wichtig, weshalb die Campus Science Support Facilities Gmbh (CSF) gegründet wurde, um die entsprechende Infrastruktur zu bieten. 2010 als NPO vom Österreichischen Wissenschaftsministerium und der Stadt Wien gegründet, wird es laufend von hochrangigen Experten weiter entwickelt.

Der Campus setzt die Wiener Tradition der Diversität fort und will auch weiter beeindruckende Gebäude errichten um qualifizierten Wissenschaftern einen adäquaten Arbeitsplatz zu bieten. In den kommenden Jahren werden weitere 40.000m²  zusätzliche Büro- und Laborflächen zur Verfügung gestellt.

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