IV Österreich

Empfang bei Präsident Dr. Veit Sorger in der Industriellenvereinigung im geschichtsträchtigen Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz

Der Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung, Dr. Veit Sorger begrüßte die Handelsräte in jenem "Haus der Industrie" das heuer seinen 100jähringen Geburtstag feiert. Er gab Einblicke in die Tätigkeit der freiwilligen Interessensvertreter von rund 3.500 Firmenmitgliedern in Österreich:

Industrieland Österreich

Die Industrie ist der Innovations- und Wachstumsmotor Österreichs. Sie produziert direkt und indirekt mehr als 59 Prozent der österreichischen Wertschöpfung und exportiert jährlich Waren im Wert von rund 10.000 Euro pro Einwohner. Direkt und indirekt werden von der Industrie Arbeitsplätze für mehr als zwei Millionen Menschen in Österreich gesichert.

Die Industrie trägt nachhaltig zur Erhaltung des Wohlstandes in Österreich bei, mehr als 62 Prozent der Ausgaben für Forschung und Entwicklung stammen aus dem Unternehmenssektor, davon kommen mehr als 70 Prozent aus Industrieunternehmen. Überdies werden von der Industrie jährlich 1,2 Mrd. Euro in den Umweltschutz und damit in die Zukunft des Lebensraumes investiert.

Erfolgreich in CEE

In den letzten 10 bis 15 Jahren hat sich Österreich zu einem der wettbewerbfähigsten Standorte Europas entwickelt und beheimatet eine Reihe internationaler Headquarters. Heute ist Österreich das 7.-reichste Land der Welt und das 4.-reichste innerhalb der EU, erklärte Dr. Sorger den Handelsräten. Österreichische Unternehmen zählen zu den führenden Investoren in Zentraleuropa und der Schwarzmeerregion und sind die größten Investoren in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Rumänien und Slowenien bzw. befinden sich al dritter Stelle in der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Beispiele aus der produzierenden Industrie, die sich sehr erfolgreich in CEE etablieren konnten sind etwa Wienerberger, OMV, Telekom Austria, die Strabag oder voestalpine Stahl. Aber auch Firmen aus dem Dienstleistungssektor wie Erste Bank, Raiffeisen Zentralbank und Bank Austria sind in Osteuropa erfolgreich, ebenso wie die Wiener Städtische und Uniqua im Versicherungsbereich. Denn die Industriellenvereinigung mit ihren rund 3.500 Mitgliedern besteht nicht nur aus Industrieunternehmen, sondern repräsentiert auch Dienstleister, wie Mag. Michael Löwy (IV-Bereichsleiter für Internationale Beziehungen) erklärte, die den Handelsräten die Struktur und interne Organisation der Industriellenvereinigung veranschaulichte.

Prunkräume mit Geschichte

Zum Ende der Veranstaltung führte Mag. Löwy die Handelsräte durch das traditionsreiche historische Gebäude am Schwarzenbergplatz und zeigte ihnen die prunkvollen Räumlichkeiten. Das Haus im sogenannten ?Späten Historizismus?, der geprägt wurde von Friedrich von Schmidt, Theophil von Hansen, Karl von Hasenauer, Heinrich von Ferstel und Karl König, ist eines der eindrucksvollsten Gebäude der Ringstrasse.

Präsentationen und weiter führende Infrmationen finden Sie in der Download-Section (members only)

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