Rail Cargo Austria

Der CdH besuchte die Zentrale des österreichischen Schienenlogistikunternehmens, Tochterunternehmen Chemfreight und den Wiener Zentralverschiebebahnhof

Günter Leidenfrost von der Cargo & Logistik der Rail Cargo Austria begrüßte die Handelsräte am Stammsitz an der Wiener Erdberger Lände und gab einen Überblick über das Unternehmen: die Rail Cargo Austria AG, eine Tochtergesellschaft des ÖBB-Konzerns, ist mit rund 17.000 MitarbeiterInnen an mehr als 25 Standorten der Marktführer für Schienenlogistik in Österreich und in Zentral- und Südosteuropa.

Mit eigenen Logistikzentren, 1.150 eigenen Lokomotiven (wie z.B. die hochmoderne Taurus) und 31.466 eignen Güterwaggons bietet Rail Cargo Austria maßgeschneiderte Transportlösungen in Cargo& Logistik, Kontraktlogistik, intermodaler Logistik und Speditionslogistik. 75% des Transportaufkommens findet im grenzüberschreitenden Verkehr statt, wobei die Rail Cargo Austria als traditioneller Knotenpunkt speziell ihr Business in Osteuropa noch weiter ausbauen will.

ChemFreight

Im Anschluß stellte Key Account Manager Karl Götz die Chemfreight vor, ein Tochterunternehmen der Rail Cargo Austria und der Schweizer Ermewa SA (französische Eisenbahn SNCF), das die Beförderung von mehr als 7 Mio. Tonnen Produkten der Mineralöl-, Gas-, Chemie- und Düngemittelindustrie sowohl im Einzelwagen als auch im Ganzzugsverkehr pro Jahr organisiert ? inklusive Biotreibstoffe.

Im Bereich der Gefahrenguttransporte wird die Versorgungssicherheit durch europaweite Abwicklung der gesamten Logistikkette garantiert. Bei Bedarf auch inklusive Bereitstellung von Equipmentlösungen. Für Großfirmenkunden gibt es über 100 eigene Anschlussbahnen.

Die Kernkompetenz von ChemFreight sind maßgeschneiderte und wirtschaftlich optimierte Transportkonzepte, Frachtmanagement, Laufüberwachung, Waggondisposition, Waggonvermietung und Organisation von Vor- und Nachläufen.

Zentralverschiebebahnhof Wien

Im Anschluss daran ging es per Bus zum Zentralverschiebebahnhof in Kledering, wo die Entstehung des Arreals an einem Modell bewundert werden konnte, vor allem aber auch die "Kommandozentrale" mit dem Überblick über das gesamte Geschehen und dessen zentrale Steuerung per Großrechner.

Das Verschubzentrum zur Zerlegung und Neubildung von Güterzügen lässt den Verschub von ca. 5500 Wagons innerhalb von 24 Stunden zu, wie Standortleiter Thomas Wallig erzählte. Ca. 140 Güterzüge kommen täglich herein und werden in der aus 48 Gleisen bestehenden Richtungsgleisgruppe zu neuen Zügen zusammengestellt.

Zum Ausklang des sonnigen Nachmittages luden die Gastgeber Rail Cargo Austria und Chemfreight die Handelsräte zum gemütlichen Heurigen im nahegelegenen Unterlaa.

Die Firmenpräsentationen zu diesem Event finden Sie im Downloadbereich für Mitglieder.

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