Steuerreform

Prof. Dr. Christian Keuschnigg, Institut für Höhere Studien (IHS) über "Reform aus einem Guss statt Stückwerk"

Professor Keuschnigg lud die Handelsräte in einen der traditoinellen Hörsääle des IHS, um sie in die Geheimnisse der Steuerwelt einzuweihen.

Das 1963 gegründete, unanbhägige non-profit Forschungsinstitut IHS beschäftigt sich mit Forschung und Lehre auf den Gebieten Soziologie, der Sozialpsychologie, der politischen Wissenschaften, der Ökonomie, der Statistik und verwandter Disziplinen und bildet wissenschaftlichen Nachwuch sin international anerkannten Trainingsprogrammen  heran. Es versorgt internationale Einrichtungen ebenso wie die Österreichische Regierung mit Studien von soziopolitischer und wirtschaftlicher Relevanz. Mit Unterstützung von rund 100 Angestellten erteilt Prof. Keuschnigg wissenschaftspolitischen Rat basierend auf weitreichenden empirischen und theoretischen Erkenntnissen im wirtschaftlichen, politikwissenschaftlichen und soziologischen Bereich. Nicht zuletzt ist es auch Aufgabe des IHS die Öffentlichkeit über wirtschaftspolitische Entwicklungen und Fragenstellungen zu informieren. In der Öffentlichkeit ist das IHS vor allem für seine Wirtschaftsprognosen bekannt, die größte Resonanz in den österreichischen Medien finden.

"Der Entwurf von Abgabenordnungen gehört zu den primären Zielen einer Regierung", erklärte Keuschnigg und gab zunächst einen groben Überblick über der Österreichische Steuersystem, wo Gewinne von Körperschaften mit einem einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent besteuert werden, "eine durchaus attraktive Besteuerung im EU-weiten Vergleich. Weitere Steuerbelastungen wie in anderen Ländern üblich kommen nicht dazu". Die Einkommensteuer natürlicher Personen unterliegt einem progressivne Steuersatz. Keuschnigg ging auch auf Österreichische Steuervorteile wie Gruppenbesteuerung und Schwächen wie etwa im Bereich der Schuldenfinanzierung.

"Österrreich schneidet unter den OECD-Ländern bei der Umverteilung des Einkommens am besten ab", erklärte Keuschnigg wobei er sich nicht nur auf das finanzielle Wohl, sondern das Gesamtgemeinwohl bezog. Insgesamt sprach sich Keuschnigg für einen Wettbewerb innerhalb der Staaten aus, worauf unter den Handelsräten eine lebhafte Diskussion über das "richtige Steuersystem" entstand, wobei die Steuersysteme der Schweiz oder auch der USA ins Spiel gebracht wurden.

Dies zeigt einmal mehr die wachsende Interdependenz der  Staaten in Europa, aber auch global und wie wichtig Institutionen wie IHS sind, die Wert auf Interdisziplinarität, vergleichende Forschung, international Lehre und interkulturellen Austausch legen, um "Licht ins Wirtschafts-Dunkel" zu bringen.

 

 

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