Unser Besuch in der Steiermark

Herr Friedrich Schmidl, unser stellvertretender Obmann, organisierte zusammen mit Herrn Azodanloo-Melzer von der steirischen Landesregierung und mit unserem Obmann, Herrn Homola, die ganztägige Reise nach Graz und in die Südsteirische Weinstraße.
Pünktlich um 8:03 Uhr fuhr unser Bus vom Schwedenplatz (gelenkt wie immer von unserem Wunschfahrer Luka) Richtung Südautobahn los. Das Wetter war kühl und neblig, aber das konnte unserer Gruppe (21 Klubmitglieder) die Vorfreude nicht nehmen. Für gute Laune sorgte auch ein kleines Frühstück im Bus, welches dann in der Raststätte Guntramsdorf mit einem Wunschkaffee abgeschlossen wurde. Während dieses Aufenthaltes stieß Herr Schmidl zu uns. Nach weiteren 2,5 Stunden erreichten wir pünktlich unseren ersten Tagestermin bei der bekannten Firma AVL-List in Graz.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Ives Kirsten (Brand Manager), erhielten wir umfangreiche Informationen über die Firma AVL-List und deren weltweiten Kompetenz im Rahmen einer kommentierten Power-Point Präsentation und eines kurzen Videofilms. Danach wurden wir zu einer kurzen Exkursion gebeten. In zwei nacheinander folgenden Führungen konnten wir die wichtigsten Forschungs- und Testanlagen besichtigen. Die jeweiligen Führungsleiter haben uns sehr Interessantes berichten können. Wir haben Einsicht nehmen dürfen in Windkanäle, in welchen auch Abgas- und Kraftstofftest durchgeführt werden. Auch konnten wir die strengen Sicherheitsmaßnahmen in den einzelnen Bereichen beobachten (z. B. unter anderem: Absolutes Fotografierverbot). Der Besuch der Firma AVL-List war für uns so interessant, daß durch die zahlreichen Fragen der Zeitrahmen nur schwer gehalten werden konnte. Wir vom CdH-Vorstand waren wirklich stolz, eine solche österreichische Firma vorstellen zu können.
Die Verspätung bewirkte, daß unser zweiter Tagespunkt, eine Einladung zur Präsentation der Steirischen Wirtschaftsförderung im Rahmen eines Mittagessens im Hotel Europa etwas verspätet begann. Aber unsere gute Stimmung hat sich offenbar auf die Veranstalter übertragen und so konnte der nächst folgende Termin zur Zufriedenheit beider Partner fortgesetzt werden. Zuerst referierte
Herr Azodanloo-Melzer über die erfolgreiche Tätigkeit der einzelnen Organisationen der steirischen Landesregierung im Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung der Steiermark. In der Folge stellte uns Herr Fasching von der SFG (Steirische Wirtschaftsförderung) die Fördermaßnahmen des Landes Steiermark vor. Während dieser interessanten Vorträge haben wir die Gelegenheit erhalten, uns an den steirischen Spezialitäten wie Sellerie-Erdäpfelcremesuppe, gebratene Maishendlbrust in Rotweinsauce und Zucchinirisotto, österreichischer Bröselauflauf in Pralinensauce zu delektieren.
So gestärkt und trotz des starken Regens setzten wir mit dem dritten Tagesprogrammpunkt fort. Wir besuchten das Amt der Steirischen Landesregierung in Graz. Im Sitzungssaal der Landesregierung hat uns Herr Landesrat Univ. Prof. Dr. Schöpfer begrüßt und anschließend umfassende Informationen über die Entwicklung der steirischen Industrie in der Vergangenheit, Gegenwart und in der nahen Zukunft gegeben. Er zeigte die Gründe des Niederganges der traditionellen Strukturen auf und wies darauf hin, daß die Entwicklung der Regionen eine Chance für den Neuanfang in sich barg. Damals konnte niemand ahnen, daß der Strukturwandel eine derart rasche und erfolgreiche Entwicklung nehmen würde. Während dieser überaus interessanten Ausführungen wurden wir von der LH Waltraud Klasnic begrüßt. Auch sie unterstrich die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Steiermark und zeigte in einigen Ausführungen die enge Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten sowie mit Rußland und China auf. Das war eine gute Gelegenheit für unsere anwesenden Mitglieder aus Lettland, Rußland und China, ihre gezielten Fragen zu stellen.
Nach diesem Höhepunkt konnten wir das letzte Ziel dieses Tages, die Südsteirische Weinstraße, ansteuern. Bei unserem Aufbruch begleitete uns starker Regen, der auf der Südautobahn in dichten Schneeregen überging. Nichts desto trotz meldete uns die Winzerin, Frau Eva Lambauer, daß die Zufahrtsstraßen in Gamlitz auch für Busse geeignet sind.
Die Schneeverhältnisse waren aber etwas schlechter als erwartet. Durch gewohnt vorsichtige Fahrweise unseres erfahrenen Buslenkers konnten wir mit einiger Verspätung unser Ziel, den Bacchuskeller, erreichen.
Für das "erfahrene" Unbill wurden wir dann von Frau Lambauer mit ausgezeichnetem Buffet und sehr schönen Weinen entschädigt.
Unsere Rückreise fand in einer entspannten Atmosphäre. Bei angeregten Gesprächen oder beim wohlverdienten Schlaf erreichten wir um 23:40 Uhr unseren Ausgangspunkt, den Schwedenplatz.
Unsere teilnehmenden Mitglieder haben uns die Gewissheit gegeben, daß wir ihnen an diesem Tag wieder ein neues Stück Österreichs näher gebracht haben

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