Austro Control

Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, sorgt Austro Control für einen sicheren, pünktlichen und umweltschonenden Flugverkehr: mit über 1.1 Millionen Flugbewegungen pro Jahr und täglich bis zu 4.000 kontrollierten Luftfahrzeugen über Österreich.

Der Club der Handelsräte bekam die einmalige Gelegenheit, sich ein Bild davon zu machen, welche state-of-the-art Technologie dabei zum Einsatz kommt. CdH besuchte die  Überflugskontrollzentrale im 3. Wiener Gemeindebezirk, wo Fluglotsinnen und Fluglotsen Flugzeuge sicher und effizient durch den Luftraum geleiten.

Markus Pohanka, Head of External Relations der Austro Control (und vormals ORF-Anchorman bei "Wien heute") hieß die Handelsgelegierten in der "Kommandozentrale" herzlich willkommen und gab einen Überblick über die Aufgaben und über die neuen Hereusforderungen der Austro Control, wie zum Beispiel im "Single European Sky Project". Danach führte sie Thomas Hofbauer, Supervisor of Air Traffic Control, durch das Area Control Centre, wo die Handelsräte Air Traffic Management live erleben konnten.

Neues Flugsicherungssystem - modern und zukunftssicher

"Die Aufgaben von Austro Control umfassen über die Flugsicherung hinaus die Errichtung und den Betrieb von technischen Flugsicherungsanlagen", wie Herr Pohanka erläuterte: "Im österreichischen Luftraum gab es 2012 insgesamt 1,14 Millionen Instrumentenflugbewegungen".

Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme eines der weltweit modernsten Flugsicherungssysteme in der Überflugskontrollzentrale in Wien wurden die Voraussetzungen geschaffen, auch zukünftig zu erwartende Verkehrssteigerungen sicher und effizient abwickeln zu können. "Im Vergleich zum bisherigen System wird eine Kapazitätserhöhung von 30 % ermöglicht", wie Markus Pohanka stolz feststellte. Bei dem zum Einsatz kommenden System handelt es sich um eine gemeinsame Entwicklung der fünf Flugsicherungen aus Dänemark, Schweden, Irland, Kroatien und Österreich.

Single European Sky

Die "Single European Sky Initiative" (SES) der Europäischen Kommission sieht eine Vereinheitlichung des europäischen Luftraums vor. Die Sektorisierung d.h. Gliederung der Lufträume orientiert sich nach wie vor an nationalen Grenzen, d.h. Himmel über Europa ist "zersplittert". Ziel von SES ist es daher, einen gemeinsamen europäischen Luftraum unabhängig von Staatsgrenzen zu schaffen, der sich ausschließlich an betrieblichen Erfordernissen orientiert und so zu einem sicheren, effizienten und wirtschaftlichen Ablauf des Flugverkehrs beiträgt. Kernstück ist dabei die Bildung grenzübergreifenden Luftraumblöcken ("Functional Airspace Blocks", FAB). Der Flugverkehr über Europa soll dadurch deutlich effizienter und umweltschonender werden.

Austro Control ist Teil des Zentraleuropäischen Luftraumblockes (FAB CE - Functional Airspaceblock Central Europe). Gemeinsam mit Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegovina wurde dieser Block Ende 2012 etabliert.

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